Eine Einrichtung der Stiftung der Cellitinnen e.V.

Stationäre Arbeits- und Beschäftigungstherapien

Arbeits- und Beschäftigungstherapie stationär
Einen weiteren wesentlichen Bestandteil der Betreuungsangebote des Wohnverbundes der MARIENBORN gGmbH, stellt die Förderung auf dem Gebiet der Arbeit und Beschäftigung dar. Hierbei handelt es sich um tagesstrukturierende Maßnahmen der Arbeits- und Beschäftigungstherapie. In den ambulanten und stationären Therapieangeboten werden Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, regelmäßige Teilnahme und Pünktlichkeit trainiert.

Die Bewohner/innen bzw. Klienten/innen sollen in einem ersten Schritt vorgegebene Arbeiten erlernen, in einem zweiten Schritt die Arbeit unter Anleitung ausführen und im dritten Schritt diese Arbeiten selbstständig verrichten, so dass die Möglichkeit besteht, diese eigenverantwortlich auszuführen. Darüber hinaus verfolgen die Arbeitstherapien das Ziel, die Bewohner/innen bzw. Klienten/innen so zu fördern, dass die Arbeitsaufnahme in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder sogar auf dem ersten Arbeitsmarkt/Integfrationsbetriebe möglich wird.

Für den Teil der Bewohner/innen bzw. Klienten/innen, für den die Teilnahme an arbeitstherapeutischen Maßnahmen eine Überforderung darstellt, bietet der Wohnverbund der MARIENBORN gGmbH beschäftigungstherapeutische Programme an. Hier werden den Bewohner/innen bzw. Klienten/innen ergotherapeutische Angebote (Gymnastik, Schwimmen oder kreatives Gestalten) als tagesstrukturierende Maßnahmen angeboten.

Die Arbeits- und beschäftigungstherapeutischen Angebote des Wohnverbundes untergliedern sich in einem stationären und einen ambulanten Bereich. Der stationäre Bereich ist ein Bestandteil der Wohnheimförderung und stellt für die Bewohner/Innen unserer Einrichtungen einen wesentlichen Baustein der Tagesstruktur, in Form einer sinnvollen und auslastenden Tätigkeit, dar.Die arbeitstherapeutischen Angebote der Wohnheime sind eigenständige Organisationseinheiten und in separaten Räumlichkeiten angesiedelt.
 
Bezogen auf die Angebote der stationären Arbeitstherapie am Standort Frechen- Königsdorf, ist die Stadt Frechen mit der Stadtbetrieb Frechen GmbH Kooperationspartner des Wohnverbund der MARIENBORN gGmbH. In diesem Zusammenhang gelang es im Jahr 2003 eine Arbeitsvereinbarung abzuschließen in der die Stadtbetrieb Frechen GmbH friedhofsgärtnerische Arbeiten an den Wohnverbund übergeben hat, die von der Arbeitstherapie des Bereichs „Garten- und Landschaftspflege“ wahrgenommen werden.

Für den stationären Arbeitstherapiebereich „Schreinerei“ am Standort Zülpich besteht seit dem Jahr 2008 eine weitere Arbeitsvereinbarung mit der Stadtbetrieb Frechen GmbH, die sich auf die Reperatur von öffentlichen Sitzbänken und anderen Holzartikeln, die sich im Besitz der Stadt Frechen befinden, bezieht.

Für die stationären Arbeitstherapiebereiche „Garten- und Landschaftspflege“ an beiden Standorten des Wohnverbundes besteht zudem ein Kooperationsvertrag mit der Stiftung der Cellitinnen e.V.. Inhalt dieser Vereinbarung ist die gärtnerische Pflege der Aussenanlagen, der im Großraum Köln gelegenen, somatischen Krankenhäuser der Stiftung der Cellitinnen e.V.