Eine Einrichtung der Stiftung der Cellitinnen e.V.

Haus St. Michael

Das Wohnheim besteht aus drei nebeneinander angeordneten Einfamilienhäusern, die jeweils Platz für acht Personen anbieten. Jeder Bewohner, jede Bewohnerin bewohnt ein Einzelzimmer mit Bad und WC. Darüber hinaus verfügt jedes der drei Wohnhäuser über eine große Wohn-/Essküche, ein Wohnzimmer und Freizeiträume zur sportlichen oder kreativen Freizeitgestaltung.

Das Wohnheim ist baulich so konzipiert, dass sich auch Menschen mit körperlichen Behinderungen barrierefrei bewegen können.

Zielsetzung und Personenkreis

Ziel des Wohnheims ist es, Menschen mit schweren chronischen psychischen Erkrankungen sowie Menschen mit schweren chronischen psychischen Erkrankungen und einem sekundären Suchtmittelmissbrauch (LT 15 oder LT 16) auf ein selbstständiges Leben in der Gesellschaft vorzubereiten. Das Konzept ist sozialpädagogisch-ressourcenorientiert ausgerichtet.

Betreuungs- und Förderangebote

Die Betreuung/Förderung bezieht sich auf die Bereiche Wohnen, Arbeit und Freizeit. Im Bereich Wohnen werden im Rahmen von Übungsgruppen alltagspraktische Fähigkeiten, wie z.B. Kochen, Backen, Zimmer- und Wäschepflege gefördert, um nur einige der Bereiche aufzuzählen, in denen die Bewohner und Bewohnerinnen unter Hilfe und Anleitung Selbstständigkeit entwickeln können. Im Bereich Arbeit und Beschäftigung erhalten die Bewohner und Bewohnerinnen Förderung mittels arbeits- und beschäftigungstherapeutischer Angebote (LT 24 und LT 23). Es stehen den Bewohnern und Bewohnerinnen verschiedene Formen der Arbeitstherapie sowie vielfältige beschäftigungstherapeutische Angebote zur Verfügung (weitere Informationen).

Im Bereich Freizeit umfasst das Förderangebot Gruppenangebote, wie z.B. Ausflüge, Wanderungen, Sportaktivitäten, Kinobesuche, aber auch individuelle Hilfen, wie z.B. Begleitung bei Verwandtenbesuchen, falls erwünscht. Um den unterschiedlichen Aspekten der Betreuungsaufgaben gerecht zu werden, ist das Betreuungsteam multiprofessionell ausgerichtet.