Eine Einrichtung der Stiftung der Cellitinnen e.V.

Sie haben Fragen zu Kosten und Ämtern?
Dann folgen Sie unserem kleinen Wegweiser zur Beantragung der Kostenübernahme.

Wenn Sie sich für einen Platz im Wohnverbund (stationäre oder ambulante Betreuung) der MARIENBORN gGmbH interessieren, sollten Sie zu den folgenden Kostenträger bzw. Behörden Kontakt aufnehmen.

Mögliche Ansprechpartner sind der Landschaftsverband Rheinland, Dezernat 7, Kennedy-Ufer-Straße 2, 50663 Köln oder die jeweiligen kommunalen Kostenträger der Sozial-/Jugendhilfe des Kreises, in dem Sie Ihren Hauptwohnsitz gewählt haben.

Wichtig, um den für Sie zutreffenden Kostenträger zu ermitteln, ist Ihr Lebensalter.
Sollten Sie sich für ein stationäres Angebot entscheiden...

  • ... und sind Sie über 26 Jahre alt, so ist der Landschaftsverband Rheinland nach § 54 ff SGB XII zuständig.
  • ...und sind Sie zwischen 18 und 26 Jahre alt, dann ist der kommunale Jugendhilfeträger (das Jugendamt) Ihres Wohnortes nach § 35 a SGB VIII in Verbindung mit § 41 SGB VIII für Sie zuständig.

Wenn Sie sich für eine ambulante Betreuung entschieden haben und Sie sind über 26 Jahre alt,

  • ... so ist grundsätzlich der Landschaftsverband Rheinland nach § 53 / 54 ff SGB XII zuständig. Wenn Sie zwischen 18 und 26 Jahre alt sind ist der Kommunale Jugendhilfeträger Ihres Wohnortes nach § 35d SGB VIII in Verbindung mit § 41 SGB VIII zuständig.
  • ... sind zusätzlich im Rahmen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB II die Leistungserbringer der Arbeitsverwaltung (ARGE/ Agentur für Arbeit) zuständig, ersatzweise die kommunalen Sozialämter.

Bei den jeweiligen Kostenträgern ist eine Kostenübernahme zu beantragen.

Im Rahmen der Kostenbeantragung ist es darüber hinaus Ihre Aufgabe, einige für Sie wichtige Unterlagen zusammenzutragen.

  • Sollten Sie das 26. Lebensjahr vollendet haben, müssen Sie einen individuellen Hilfeplan des Landschaftsverbandes Rheinland (www.lvr.de -> Soziales -> Service -> Formulare -> Hilfeplanverfahren) erarbeiten.
  • Sollten Sie das 26. Lebensjahr nocht nicht vollendet haben, ist der kommunale Jugendhilfeträger (Kinder- und Jugendamt des Kreises, in dem Sie leben) für Sie zuständig, bei dem Sie einen Antrag auf Hilfen für junge Volljährige nach § 41 SGB VIII in Verbindung mit § 35 a SGB VIII stellen müssen. Die vor Ort tätigen Sachbearbeiter sind Ihnen gerne dabei behilflich.
  • In beiden Fällen ist ein fachärztliches Attest Ihres derzeit behandelnden Neurologen bzw. Psychiaters von entscheidender Wichtigkeit. Das Attest muss in jedem Falle deutlich machen, dass bei Ihnen die Voraussetzungen zur Notwendigkeit der oben beschriebenen Hilfen im Rahmen einer seelischen oder geistigen Behinderung oder einer psychischen Erkrankung  vorliegen und Sie aufgrund der damit verbundenen Einschränkungen Hilfe benötigen.

Sollten Sie bei der Einholung der beschriebenen Unterlagen Hilfe benötigen, besteht zu jeder Zeit die Möglichkeit, dass Sie sich an uns wenden, damit wir Ihnen bei dem Prozess der Kostenbeantragung behilflich sein können.

Sollten Sie sich derzeit in Behandlung einer psychiatrischen Fachklinik befinden, werden Sie im dortigen Sozialdienst einen kompetenten Ansprechpartner finden, der Ihnen in allen Fragen der Beantragung der Kostenübernahme, sowie in der Aufnahme von Kontakt zu unseren Einrichtungen sicherlich behilflich sein wird.